Von der Kantonshauptstadt Sion hinauf auf die Sonnenterassen von Crans-Montana

Eine schon fast olympiareife Tour führt uns von Sion auf die sonnenüberfluteten Terrassen des wunderschönen Ferien- und Freizeitgebietes in Crans-Montana. Es ist eine Tour für sportliche Fahrer, beinhaltet sie doch eine grosse Streckenlänge wie auch 1004 Höhenmeter, die gemeistert werden wollen. Für die weniger Sportlichen gibt es allerdings eine Abkürzung, eine Standseilbahn führt von Sierre nach Crans-Montana hinauf.

Steckbrief

  • Start: Sion
  • Ziel: Sion
  • Streckenlänge: 56,5 km
  • Schwierigkeitsgrad: mittel

Die Route

Startpunkt unserer Tour ist der Hauptbahnhof in Sion. Wir verlassen die Hauptstadt des zweisprachigen Bergkantons Wallis in Richtung Brig-Sierre. Nach ein paar hundert Metern biegen wir Richtung Nendaz ab, überqueren die Rhone und bleiben auf dem Rhonedammweg bis nach Chippis. Auf dieser warm-up Strecke fahren wir vorbei an den sehenswerten Sumpflandgebieten von St. Leonhard, wo sich übrigens ein unterirdischer See befindet – den man sogar besuchen kann. Nach Chippis erreichen wie Sierre, immer noch auf leichten Fahrwegen. Doch hier beginnt der gigantische Aufstieg nach Crans-Montana. Die nächsten 14 km sind anstrengend, rund 1000 Höhenmeter sind zu bezwingen. Der Aufstieg wird uns immer wieder versüsst durch die fantastische Aussicht hinunter ins Tal und rundherum auf die grandiose Bergkulisse. In Crans-Montana angekommen, ruhen wir uns erst einmal an einem der vielen kleinen Seen aus. Das Hochplateau ist fantastisch, frische von Ärzten empfohlene Höhenluft gepaart mit einer wunderbaren Aussicht.

Wir müssen diese Oase leider wieder verlassen und machen uns gut und warm angekleidet wieder zurück ins Tal. Wir folgen dem weissen Wegweiser Richtung Sion-Lens. Die Gewaltsabfahrt bis nach Sion entschädigt uns für die enormen Effort, den wir beim Aufstieg leisten mussten. Weiter unten führt uns die Strasse mitten durch anmutige Rebberge und schon bald erreichen wir das Ziel mit seiner sehenswerten Altstadt: wir sind in Sion angekommen und können stolz sein auf das, was wir heute geleistet haben.

Photo by David Marioni on Unsplash