Die gute Pumpe

Für das Fahren mit schnellen E-Bikes ist ein Helm obligatorisch, bei allen anderen Elektrovelos zu empfehlen. Gut gepumpt ist halb gefahren. Das gilt nicht nur beim normalen Velo, sondern auch beim E-Bike. Hier holt man mit dem richtigen Luftdruck bis zu 10 Prozent mehr Reichweite aus dem Akku. Dabei hilft eine gute Standpumpe. 

Velopumpe2

Marius Graber (Text) und Lena Waldispühl (Illustration) – Der Gute, 30.04.2019

  1. Zylinder

Langer Pumpzylinder, damit auch grosse Personen bequem pumpen können und sich die Reifen mit wenigen Pumpstössen füllen lassen.

2. Durchmesser

Grosser Kolbendurchmesser für grossvolumige Reifen (Bikes, Reisevelos), dünner Durchmesser für Hochdruck (Rennvelos).

3. Griff

Mit einem ergonomischen Griff liegt die Pumpe gut in der Hand.

4. Schlauch

Ein langer Pumpenschlauch erleichtert die Handhabung. Insbesondere dann, wenn das Velo in einem Montageständer fixiert ist.

5. Kopf

Pumpenkopf für unterschiedliche Ventile (Auto, Sclaverand). Entweder kann der Pumpenkopf mit einem Hebel auf das Ventil geklemmt werden, oder er wird angeschraubt. Das ist etwas aufwendiger, dafür springt der Pumpenkopf dann nicht ab.

6. Fuss

Grosser, stabiler Fuss für einen guten Stand. Der Fuss darf schwer sein, so steht die Pumpe noch besser.

7. Druckanzeige

Grosse Druckanzeige für genaue und gute Ablesbarkeit auch in dunklen Kellern. Der korrekte Reifendruck ist für leichte Fahrt entscheidend. Bei den neuen grossvolumigen Reifen kommt es oft auf ein Zehntel-Bar an, sodass ein exaktes, gut ablesbares Manometer praktisch ist.